Facebook-User kritisieren neue Gruppen

Die neuen Gruppen sind noch keine 24 Stunden alt und schon verbreitet sich erste Kritik der User über das Internet. Die neuen Gruppen sind mehr oder minder soziale Netzwerke im sozialen Netzwerk. Mitglieder können z.B. eine Gruppe für die Familie, Mitarbeiter, Freunde etc. gründen und können mit dieser bestimmenten Gruppe in derselben Weise kommunizieren wie mit ihren üblichen Freunden auf Facebook.
Viele User kritisieren jetzt allerdings das sog. “Opt-Out” – Verfahren, welches schon bei der Idee von Partnerseiten für harsche Kritik gesorgt hatte. Demnach erfolgt die Mitgliedschaft eines Nutzers in einer Gruppe automatisch, wenn ein Freund ihn hinzufügt, ohne vorherige Zustimmung des Nutzers. Möchte der Nutzer eigentlich gar nicht Teil dieser Gruppe sein, muss dieser die Gruppe erst wieder verlassen. Deshalb fordern User jetzt, dass sie zuerst “gefragt” werden bevor sie einer Gruppe beitreten sollen.
Die Kritik ist unser Ansicht nach absolut berechtigt. Bei oftmals mehreren hundert Freunden ist es schwer für den User zu überprüfen, welcher Gruppe er kürzlich beigetreten ist. Die Gefahr ist also, dass man Teil einer Gruppe ist, deren Interessen man eigentlich nicht vertritt. Und bei mehr als 500 Millionen Mitgliedern kann sich eine solche Mitgliedschaft sehr schnell negativ auf den User auswirken.
Was meint ihr? Findet ihr das “Opt-Out” – Verfahren in Ordnung oder fordert ihr auch, Mitgliedschaften erst bestätigen zu müssen?


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