DB: Wie schnell Facebook ein PR-Debakel verursachen kann

Es sollte das ganz große Ding werden und vor allem jüngere Kunden wieder für Reisen mit der Bahn interessieren. Stattdessen wurde es letzten Endes zum PR-Debakel.
Auf Facebook warb die Deutsche Bahn für ihr sogenanntes Chef-Ticket. Exklusiv auf Facebook konnten Kunden/Neu-Kunden Tickets für 25 Euro erwerben (Einfache Fahrt), welches sie für eine Fahrt innerhalb Deutschlands verwenden durften.
Was war neu an dieser Aktion?
Zunächst einmal hatte die Deutsche Bahn die Aktion lediglich auf Facebook beschränkt und somit indirekt geäußerst, dass sie eher die jüngere Generation ansprechen müssen. Und zudem versuchte die DB, mit einem für das Unternehmen sehr kreativen Werbevideo auf die Aktion aufmerksam zu machen.
Womit die Bahn allerdings nicht gerechnet hatte war, was passieren würde, wenn mehr als 30,000 Fans via Facebook ihrem Ärger über den Streik Luft machen. Und genau das ist jetzt passiert!
Hunderte von Usern posteten Einträge auf die DB Pinnwand über die aktuellen Streiks und anderen Sachen, über die sie sich bei der Bahn ärgern. Das Problem? Es ist niemand da, der auf die negativen Reaktionen antworten kann. Während ein Moderator der DB auf kurze, leichte Fragen eine Antwort wusste, war dieser der harschen Kritik hunderter User nicht gewachsen. Aber keine Angst … das haben die User dann letztendlich selbst gemacht.


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