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MySpace springt auf Anti-Facebook-Zug auf

In einer Zeit in der sich Facebook gegen Vorwürfe von Datenschützern aus aller Welt wehren muss und vier NYU Studenten mit einem neuen sozialen Netzwerk und enormen Spendeneinnahmen Druck auf Facebook ausüben wollen, lässt sich auch der FB-Vorreiter MySpace nicht lumpen und springt auf den Anti-Facebook-Zug auf.

Gestern hat MySpace über den eigenen Presseraum angekündigt, künftig mit einfacheren Datenschutzeinstellungen an den Start zu gehen. Demnach wird schon bald die Standardeinstellung bei MySpace “nur Freunde” sein, sodass dann jeder User “wirklich” selbst entscheiden kann, mit wem er/sie die eigenen Daten teilt.

Es sieht so aus als wenn MySpace mit diesem Schritt genau in die andere Richtung als Facebook marschieren würde. Das soziale Netzwerk hatte erst kürzlich angekündigt, noch mehr Daten standardmäßig mit allen teilen zu wollen. Mit immer mehr Einstellungen für den Facebook-User wurde schnell klar das das Ziel die Verwirrung der User ist, damit möglichst viele (ungewollt) ihre Daten mit Dritten teilt. Das spült Geld in die Kasse!

Auch die Worte von MySpace Co-Präsident Mike Jones sprechen eine klare Sprache:

“We respect our users’ desires to balance sharing and privacy, and never push our users to an uncomfortable privacy position.”

Der neue Weg den MySpace einschlägt liest sich natürlich sehr ehrenhaft aber dennoch ist es nur ein Versuch um Facebook ein wenig Marktanteil abzuzwacken. Was danach passieren würde ist wahrscheinlich jedem klar.

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