Neue Option: Gemeinschaftseiten

Wir haben mit der Berichterstattung absichtlich zwei Tage gewartet, dass es sich vielleicht doch noch als Aprilscherz entpuppen würde. Aber nein, es ist Fakt: Facebook bietet euch eine weitere Option, eure Interessen in Form einer Seite zu publizieren.
Neben Profilen, Gruppen und Fanseiten (ab jetzt offizielle Seiten) gibt es jetzt auch sogenannte Gemeinschaftseiten. Aber was ist der Grund für die Einführung?
In der Vergangenheit musste Facebook immer wieder nach Aufforderung der offiziellen Organisationen Fanseiten sperren, da diese zu populär wurden aber nicht (immer) den Ansichten der Organisation entsprachen, jedoch damit in Verbindung gebracht wurden. Den Gründern der Seiten wurde darauhin die Administratorenrechte gesperrt und an die offiziellen Marken übergeben.
Als Alternative stand den Facebook-Usern noch die Gründung einer Gruppe zur Verfügung. Gruppen bieten Usern jedoch nicht alle Möglichkeiten einer Fanseite, z.B. kann man die FBML Anwendung nicht in Verbindung mit einer Gruppe benutzen, und so griffen doch die meisten Benutzer auf Fanseiten zurück.

Gemeinschaftsseiten sollen genau diese Lücke schließen. Facebooker können für ihre Interessen oder persönlichen Anlässe nun eine Gemeinschaftsseite gründen und müssen nicht mehr auf offizielle Seiten zurückgreifen. Jedoch fällt es unsere Meinung schwer, den Usern auch wirklich die Unterschiede klar zu machen. Gruppen, offizielle Seiten und Gemeinschaftsseiten sind sich so ähnlich, dass dies für einige Verwirrung sorgen kann.
Unserer Meinung nach ist sich auf Facebook nicht sicher, was sie da eigentlich machen. So soll man für einen guten Zweck und Themen eine Gemeinschaftsseite gründen und für Hobbies und oder fachliche Interessen eine Gruppe. Wo da jetzt genau der Schnitt gemacht werden soll ist uns nicht klar.
Interessant ist auch die Beschreibung der Gemeinschaftsseite (roter Kreis). Erstellt man also eine Seite für einen guten Zweck und diese wird erfolgreich (“tausende von Fans anzieht”, auch eine sehr gute Beschreibung), nimmt Facebook dem Gründer die Administratorenrechte weg und verwaltet die Seite selbst. Auf so eine Regel muss man erstmal kommen.
Fazit: Manchmal muss man sich fragen wer bei Facebook die Entscheidungen trifft. Ist es wirklich Mark Zuckerberg alleine, muss man doch stark an seiner Kompetenz außerhalb der Programmierfähigkeiten zweifeln.


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