Fan auf Facebook werden

Facebook verantwortlich für Anstieg der Geschlechtskrankheit Syphilis

Britische Gesundheitsexperten vermelden, dass es eine Verbindung zwischen der Benutzung von Facebook und der Verbreitung der Geschlechtskrankheit Syphilis gibt. Ein englischer Professor und sein Team haben nun herausgefunden, dass der Erreger dort am meisten vorkommt, wo Menschen aktiv Zeit in dem sozialen Netzwerk verbringen.

In den Regionen Sunderland, Durham und Teeside ist die Syphilis-Rate demnach seit 2008 stark angestiegen. Zugleich loggen sich in den genannten Gebieten User um 25% öfter bei Facebook ein als anderswo. Es wird davon ausgegangen das die Leichtigkeit, mit der neue Bekanntschaften über Facebook gemacht werden können, Ursache für den rasanten Anstieg der Geschlechtskrankheit ist. Daten belegen das viele Betroffene angeben, Partner zunehmend über soziale Netzwerke kennenzulernen.

Ein Sprecher von Facebook mahnt User zu Vorsicht in Fällen, in denen man seinen Partner online kennenlernt.

Der Bericht aus England hat uns noch nicht komplett überzeugt. Vielleicht herrscht in den besagten Grafschaften eine relativ höhere Arbeitslosigkeit wodurch mehr Leute den Tag über auf Facebook zugreifen können. Und die höhere Zugriffsrate wird dann mit den Syphilis-Erkrankungen in Verbindung gebracht. Vielleicht müssten dort aber auch mehr Aufklärungskampagnen über sexuell übertragbare Krankheiten durchgeführt werden.

Im Endeffekt können wir wohl festhalten, dass es eine Verbindung zwischen Syphilis und Facebook aber keine Kausalität gibt. Das auf Facebook anhand der Vielzahl von Usern auch relativ mehr Bekanntschaften geschlossen werden, was wiederum zu mehr Geschlechtsverkehr führt, klingt jedoch logisch.

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